Zum Inhalt springen

Wirbelfraktur – Diagnose und Behandlung beim Orthopäden 1160

Wirbelfrakturen treten entweder infolge eines ausreichenden Traumas auf oder entstehen spontan durch eine bestehende Osteoporose. Betroffene klagen typischerweise über Schmerzen genau an jener Stelle der Wirbelsäule, an der die Fraktur vorliegt. Besonders Frauen über 50 Jahren haben aufgrund des erhöhten Osteoporoserisikos eine deutlich höhere Wahrscheinlichkeit, eine solche Fraktur zu erleiden.
Die Erstdiagnose erfolgt in der Regel mittels Röntgenaufnahme, die auch zur weiteren Verlaufskontrolle gut geeignet ist.

Soll das Alter der Wirbelfraktur genauer bestimmt werden, empfiehlt sich ein MRT in einer STIR-Sequenz, da diese Methode frische von älteren Verletzungen zuverlässig unterscheiden kann. Liegen weder neurologische Ausfälle in der klinischen Untersuchung vor noch Hinweise auf eine Instabilität in der Bildgebung, kann in vielen Fällen konservativ behandelt werden. Dazu gehören eine gezielte Schmerztherapie sowie das Tragen einer stabilisierenden Orthese. Bereits beim Auftreten der ersten osteoporotischen Wirbelfraktur sollte eine umfassende Osteoporoseabklärung und -behandlung eingeleitet werden, um weitere Brüche zu verhindern.

Verschlechtern sich die Beschwerden im Verlauf oder zeigt sich eine zunehmende Sinterung des Wirbelkörpers, können operative Maßnahmen notwendig werden. Zu den minimal-invasiven Verfahren zählen Zementaugmentationen wie die Vertebroplastie oder Kyphoplastie. Bei ausgeprägten Fehlstellungen oder Instabilitäten kann auch eine aufrichtende bzw. stabilisierende Operation in Betracht gezogen werden.

Ihre Praxis für Orthopädie in 1160

Patienten können sich bei Beschwerden oder dem Verdacht auf eine Wirbelfraktur jederzeit in meiner Kassenpraxis in Ottakring vorstellen. Dort erfolgt eine umfassende Abklärung sowie die individuelle Planung der geeigneten Therapie.

Für eine Terminvereinbarung kontaktieren Sie mich gerne per Telefon.

WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner