Spondylolisthese – Orthopäde 1160 Wien
Der Begriff Spondylolisthese stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Wirbelgleiten“ (spondylos = Wirbel, olisthesis = Gleiten). Bei dieser Erkrankung kommt es zu einer Verschiebung eines Wirbels nach vorne über den darunterliegenden Wirbel, was vor allem in der Lendenwirbelsäule auftritt. Spondylolisthese ist eine häufige Ursache für Rückenschmerzen und Bewegungseinschränkungen, die viele Betroffene in ihrem Alltag stark einschränken.
Inhaltsverzeichnis
Ursachen der Spondylolisthese
Die Spondylolisthese entsteht oft als Folge einer Spondylolyse, einer unvollständigen Schließung des Wirbelbogens, wodurch der Wirbelkörper instabil wird. Man unterscheidet verschiedene Formen:
- Spondylolisthesis vera: Diese Form wird bereits in der Jugend erworben, wenn ein Spalt im Wirbelbogen entsteht.
- Degenerative Spondylolisthese: Typisch im Erwachsenenalter, oft durch Verschleiß der Bandscheiben und Wirbelgelenke.
Der Körper reagiert auf die Instabilität mit knöchernen Anbauten zur Stabilisierung, die als Spondylarthrose bezeichnet werden. In einigen Fällen führt dies zusätzlich zu einer Spinalkanalstenose, also einer Verengung des Wirbelkanals.
Symptome der Spondylolisthese
Durch das Wirbelgleiten können Nerven, Bandscheiben oder das Rückenmark belastet werden, was zu:
- starken Rückenschmerzen
- ausstrahlenden Schmerzen in den Beinen
- Sensibilitätsstörungen oder Lähmungserscheinungen
führt. Die Beschwerden nehmen in der Regel oft bei Belastung zu, sodass Patienten bei längerem Gehen Pausen einlegen müssen. Einschränkungen in der Beweglichkeit und Mobilität sind typische Anzeichen.
Diagnose und Untersuchungen in der Praxis
Eine sorgfältige Diagnose ist entscheidend. Folgende Schritte sind üblich:
Röntgenaufnahmen in zwei Ebenen, einschließlich Funktionsaufnahmen, um das Ausmaß des Wirbelgleitens zu beurteilen
Kernspintomographie zur Darstellung von Nerven, Bandscheiben und Wirbelkörpern
Ihr Facharzt für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie in der Praxis Ottakring in Wien berät Sie individuell.
Behandlung der Spondylolisthese
Die Therapie richtet sich nach Schweregrad und Beschwerden:
Konservative Behandlung
- Schmerztherapie
- Physiotherapie und physikalische Maßnahmen
- Injektionen oder Sklerosierungstherapie zur Stabilisierung ohne OP
Operative Maßnahmen:
Bei therapieresistenten Beschwerden oder neurologischen Ausfällen wird eine Chirurgie empfohlen.
Ziel ist die Linderung der Beschwerden, Verbesserung der Mobilität und langfristige Gesundheit der Wirbelsäule.
Ihre Ordination für Orthopädie 1160 Wien
Meine Praxis in Ottakring steht allen Betroffenen offen. Für individuelle Therapien, Informationen und Behandlungsmöglichkeiten können Sie jederzeit eine Terminvereinbarung treffen. In meiner Ordination achte ich auf ein persönliches Gefühl für die Bedürfnisse und Anliegen jedes Patienten und helfe, Probleme im Rückenbereich zu erkennen und gezielt zu behandeln.
Für eine Terminvereinbarung kontaktieren Sie mich gerne per Telefon.