MORTON NEUROM: WENN DER FUß PLÖTZLICH SCHMERZT – IHR ORTHOPÄDE 1160 HILFT
Leiden Sie unter brennenden oder stechenden Schmerzen im Vorfuß oder zwischen den Zehen? Oft steckt ein Morton Neurom dahinter – eine Nervenerkrankung, die den Alltag stark einschränken kann. Als Facharzt für Orthopädie und orthopädische Chirurgie in meiner Ordination im 16. Bezirk Wien (Ottakring) kümmere ich mich gezielt um Diagnose und Therapie, damit Ihre Mobilität und Lebensqualität wiederhergestellt werden. Eine Terminvereinbarung ist einfach telefonisch möglich.
Inhaltsverzeichnis
Was ist ein Morton Neurom?
Das Morton Neurom – auch Morton-Syndrom oder Morton-Metatarsalgie genannt – ist eine Verdickung des Plantarnervs zwischen den Mittelfußköpfchen. Konkret handelt es sich um eine Entzündung des Bindegewebes rund um den Nerv (Fibrose), wodurch Druck auf den Nerv ausgeübt wird. Betroffene spüren oft Schmerzen zwischen dem dritten und vierten Zeh, seltener zwischen dem zweiten und dritten Zeh.
Diese Nervenverdickung variieren in der Größe von wenigen Millimetern bis zur Erbsengröße. In manchen Fällen sind beide Füße betroffen, und es können mehrere Neurome an einem Fuß entstehen. Benannt wurde die Erkrankung nach dem US-amerikanischen Chirurgen Thomas G. Morton (1835–1903).
Wie entsteht ein Morton Neurom?
Ursächlich sind oft Fußfehlstellungen, wie Spreizfüße, die zu dauerhafter Belastung und Reizung der Interdigitalnerven führen. Besonders Frauen sind betroffen, da sie häufiger schmale oder hohe Schuhe tragen, die die Nerven zusätzlich komprimieren. Auch Sportler, die viel laufen oder trainieren, können ein erhöhtes Risiko haben.
Wer ist besonders gefährdet?
Ein Knochenmarködem kann prinzipiell in jedem Knochen auftreten, am häufigsten betrifft es:
- Frauen (etwa viermal häufiger als Männer)
- Personen zwischen 40 und 60 Jahren
- Läufer und Sportler mit hoher Belastung
- Menschen mit Spreizfüßen, die zu Druckstellen, Hornhaut und Schwielen führen
Typische Beschwerden eines Morton Neuroms
Patienten berichten über:
- Brennende, stechende oder elektrisierende Schmerzen im Vorfuß
- Beschwerden zwischen zwei benachbarten Zehen
- Schmerzverstärkung bei längerem Gehen, Stehen oder engem Schuhwerk
- Taubheit oder Kribbeln im Zehenbereich
- Reduzierte Beweglichkeit und Einschränkung der Lebensqualität
Die Schmerzen lassen meist in Ruhe nach, z. B. nach dem Ausziehen der Schuhe.
Diagnose durch den Orthopäden
Die Diagnose erfolgt meist durch gründliche Anamnese und klinische Untersuchung. Mit gezieltem Drucktest am Vorfuß (Mulder-Zeichen) lässt sich das Morton Neurom häufig bereits erkennen. Zur Abklärung kann ein MRT sinnvoll sein, um Größe und Lage des verdickten Nervs genau zu bestimmen.
Behandlungsmöglichkeiten
Behandlungs-möglichkeiten
Als Behandlung steht eine konservative Therapie an erster Stelle:
- Entzündungshemmende Medikamente
- Spezielle Einlagen, die das Quergewölbe stützen
- Vermeidung von engen Schuhen oder High Heels
- Physiotherapie, Dehnen, Fußmassagen
- Ultraschall- oder Kältetherapie
Bei anhaltenden Beschwerden kann eine Infiltration mit Lokalanästhetikum und Cortison schnelle Linderung bringen. Eine Operation (Nervendekompression) ist nur selten erforderlich.
Ihr Orthopäde in 1160 Wien
In meiner Praxis im 16. Bezirk Wien (Ottakring) biete ich eine umfassende Untersuchung, präzise Diagnose und individuell abgestimmte Therapie für Morton Neurom und andere Fußprobleme.
Vereinbaren Sie Ihren Termin unkompliziert telefonisch – ich kümmere mich Ihre Anliegen zu Ihrer Gesundheit und Ihre Mobilität.