HÜFTARTHROSE – URSACHEN, BESCHWERDEN UND MODERNE BEHANDLUNG | ORTHOPÄDE 1160 WIEN
Wenn jeder Schritt schwerer fällt, die Hüfte sticht oder sich blockiert anfühlt, steckt oft mehr dahinter als nur altersbedingte Beschwerden. Viele Menschen kommen mit genau diesen Symptomen in unsere Praxis – und erfahren erstmals, dass eine beginnende Hüftarthrose die Ursache sein kann. Als Facharzt für Orthopädie und orthopädische Chirurgie sehe ich häufig, dass früh erkannte Hüftarthrose sich deutlich besser behandeln lässt, bevor Beweglichkeit und Lebensqualität eingeschränkt werden. In unserer Ordination steht die Gesundheit des Bewegungsapparates im Vordergrund.
Inhaltsverzeichnis
Was ist eine Hüftarthrose?
Unter Hüftarthrose (Coxarthrose) versteht man den Abbau der schützenden Knorpelschicht im Hüftgelenk. Der Gelenkspalt wird enger, und es entsteht direkte Reibung zwischen Hüftkopf und Gelenkpfanne. Dies führt zu Schmerzen, Steifheit und zunehmender Einschränkung der Beweglichkeit. Im natürlichen Verlauf der Krankheit kommt es zu weiterer Abnutzung von Knorpel und Knochen, oft begleitet von Muskelverspannungen im Bereich der Hüfte und des unteren Rückens.
Wie entsteht Hüftarthrose?
Im Laufe des Lebens verliert der Knorpel im Hüftgelenk an Elastizität und Feuchtigkeit. Wird er schneller abgebaut, als es dem Alter entspricht, entsteht eine Hüftgelenksarthrose. Ursachen können sein:
- natürlicher Verschleiß und altersbedingte Abnutzung
- Fehlbelastungen oder Fehlstellungen der Gelenkpfanne
- frühere Verletzungen oder Unfälle
- entzündliche Erkrankungen
- genetische Faktoren
Mit fortschreitendem Knorpelabbau verändern sich auch Knochen, Gelenkkapsel und Muskulatur, was die Beschwerden weiter verstärkt.
Wer ist besonders gefährdet?
Bestimmte Faktoren erhöhen das Risiko, eine Hüftarthrose zu entwickeln. Besonders betroffen sind:
- Menschen über 55 Jahre
- Frauen
- Personen mit Übergewicht
- familiäre Veranlagung
- Fehlstellungen der Hüftpfanne, z. B. Hüftdysplasie
- intensive körperliche Belastung im Beruf oder bei Sportarten
- frühere Hüftverletzungen
Als Facharzt für Orthopädie und orthopädische Chirurgie in Ottakring ist es wichtig, diese Risikofaktoren frühzeitig zu erkennen, um präventive Maßnahmen einzuleiten und die Beweglichkeit sowie die Lebensqualität langfristig zu erhalten.
Symptome und Diagnostik des Hüftgelenks
Typische Anzeichen einer Hüftarthrose sind:
- Schmerzen in Leiste, Hüfte oder Oberschenkel
- Anlaufschmerzen nach Ruhephasen („Eingerostet-Gefühl“)
- Belastungsschmerzen beim Gehen oder Treppensteigen
- eingeschränkte Beweglichkeit, z. B. beim Schuhe Anziehen
- ausstrahlende Schmerzen bis ins Knie
- frühere Hüftverletzungen
Die Diagnose umfasst:
- ausführliche Anamnese
- körperliche Untersuchung: Beweglichkeit, Gangbild, Muskelstatus
- Röntgen unter Belastung
- ggf. MRT zur Beurteilung von Gelenkknorpel, Knochen und Weichteilen
Behandlungsmöglichkeiten – konservativ und operativ
Behandlungs-möglichkeiten – konservativ und operativ
Konservative Maßnahmen
Ziel ist es, Schmerzen im Alltag zu reduzieren und die Mobilität zu erhalten. Dazu zählen
- Physiotherapie und gezielte Kräftigungsübungen – stärken Muskulatur und entlasten den Knorpel
- Gelenkschonende Bewegung – Aktivitäten wie Radfahren, Schwimmen oder Nordic Walking fördern die Beweglichkeit
- Gewichtsreduktion – reduziert die Druckbelastung auf das Hüftgelenk
- Entzündungshemmende Medikamente – lindern akute Beschwerden
- Wärme- oder Kälteanwendungen – lösen Muskelverspannungen und reduzieren Schmerzen
- Infiltrationen (Hyaluronsäure etc.) – unterstützen die Gelenkschmierung
- Orthopädische Hilfsmittel – wie Einlagen oder Gehstützen entlasten das Gelenk
- Stoßwellentherapie – kann Schmerzen gezielt lindern und die Heilung fördern
Operative Behandlung
Wenn konservative Maßnahmen nicht mehr ausreichen und die Lebensqualität stark eingeschränkt ist, kann ein künstlicher Hüftgelenksersatz notwendig werden.
Ihr Orthopäde 1160 Wien (Ottakring)
In meiner Praxis im 16. Bezirk Wien erhalten Patienten mit Hüftarthrose umfassende Betreuung – von der Diagnose über konservative Therapien bis hin zur operativen Versorgung. Meine Erfahrung zeigt, dass frühzeitige Behandlung Sorgen mindert und den Verlauf der Krankheit positiv beeinflusst.
Terminvereinbarung: Rufen Sie direkt in meiner Ordination im 16. Bezirk Wien an – ich freue mich, Ihnen bei Ihrem Anliegen zu helfen!